Röhnausfahrt 2018

In diesem Jahr war alles anders: die Fahrt fand von Fr., dem 3.8., bis Fr., dem 10.8. (statt von Sa. auf Sa.) statt, die Unterkunft war in Gersfeld, und zwar für die 4 Jugendlichen und Volkmar in der JH, für 5 Erwachsene im Gästehaus Schleicher und zwei weitere im Hotel Sonne, und wir hatten die ganze Zeit strahlenden Sonnenschein.

 

Die befürchteten Probleme wegen der getrennten Unterkunft blieben aus, und auch die Fahrerei auf die Wasserkuppe und zurück erwies sich als halb so schlimm. Allerdings sollte man beim Aufbruch – anders als ich – besser alles dabei haben. Doppelt fahren ist doch lästig! Dank an Jörg, er hat es stoisch ertragen.

Geflogen wurde am 4.8. bei schwachen Windverhältnissen auf der Abtsrodaer Kuppe, wo wir uns mit den Gleitschirmfliegern („Sackhüpfern“) arrangieren mussten. Leichte Modelle und E-Segler waren die Flieger der Wahl. Ohne Antrieb reichte es manchmal nur für kurze Runden.

Dort konnte man auch ein besonderes Modell bewundern: Eine „Hütter 17“ mit über 5 m Spannweite, scale vom Besitzer erbaut und auch vorgeflogen. Wunderschön!

Für die, die abends noch nicht genug hatten, gab es noch Gelegenheit, bei einem traumhaften Sonnenuntergang zu fliegen.

Die nächsten Tage blieb es schwach-windig, aber geflogen wurde am Südhang. Da gleichzeitig eine Gruppe manntragender Ka-Segler auf dem Gelände Windenstarts ausführte und auch wieder oberhalb der Modell-Startstelle landete, mussten wir uns ganz an die Hangkante drücken und durften auch bei den Landungen nicht weit ausholen. Für manchen gar nicht so einfach …

Fliegen war oft ein bischen Glückssache: wenn man eine Thermik erwischte, musste man aufpassen, nicht zu hoch zu steigen. Wenn nicht, musste man rechtzeitig an der Kante landen oder den Hang hinunter laufen. Klassisches Hangfliegen ging kaum.

Wenn es gerade nicht trug oder man einfach eine Flugpause brauchte, konnte man zu den großen Seglern gehen und bei Windenstarts zuschauen oder auch einen Mini-Ausflug zum Fliegerdenkmal am Westhang machen. Natürlich wurde der Denkmalshügel bestiegen, um für Fotos zu posieren.

Am letzten Tag war dann alles anders: der Wind war frisch bis stark, die Richtung aus West, also fuhren wir zum Weiherberg. Da flog nun alles, was schnell und nicht zu leicht war. Oft konnte man weit vor die Hangkante fliegen und dann mit einer Thermik so hoch steigen, dass die Modelle, egal wie groß, nur noch winzig klein zu sehen waren. Bei dem Wind mussten die Piloten die Landungen gut einteilen. Mancher musste weiter laufen als geplant, und gelegentlich gab es leider auch Bruch.

Rhönfahrt der MFGN wie jedes Jahr – und doch ganz anders!

Text: Kurt Ploß

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